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Liste für neues System bei den Parkgebühren
BRUCK / Die Junge ÖVP setzt sich für eine Analyse und Neuregelung der Parkraumbewirtschaftung ein.
VON SUSANNE MÜLLER
„Der Innenstadtbesuch kostet dem autofahrenden Konsumenten fast 80 Euro im Jahr. Geld, das der Wirtschaft fehlt.“ Mit dieser Argumentation erläutert Gemeinderat Alexander Petznek den Slogan „Mehr Zeit, mehr Geld!“, mit dem er und seine JVP-Kollegen Patrick Steger, Sascha Stolberger und Tina Huber derzeit Unterschriften sammeln. Ziel der Aktion ist es, einen Nachdenkprozess über die Parkraumbewirtschaftung der Stadt anzuregen. Die JVP-Vertreter fordern eine Ausweitung der Gratisparkzeit auf eine Stunde in der Kurzparkzone und auf zwei Stunden in der Tiefgarage. Zusätzlich sollen weitere Maßnahmen zur Innenstadtbelebung in Angriff genommen werden. Beispielsweise können sich die JVPler eigene Tickets für die Mitarbeiter der Innenstadt-Betriebe für die Tiefgarage vorstellen, damit diese nicht wieder zu Dauerparkern in der Stadt werden. „Wir wollen uns nicht auf diese Gratis-Parkzeiten versteifen“, betont Petznek. In erster Linie gehe es darum, eine „grundsätzliche Analyse der letzten zehn Jahre anzuregen, um zu sehen, wie sich die Parkraumbewirtschaftung entwickelt hat und was sie gebracht hat“, so Petznek, der auch den Vergleich mit anderen Städten in diesem Zusammenhang angebracht findet. Dass das Thema die Menschen nicht kalt lässt, zeigte sich schon nach wenigen Stunden des Unterschriften-Sammelns. 120 Unterschriften haben die JVP-Vertreter bereits, bis nächste Woche wollen sie es zumindest auf 300 schaffen, um danach einen entsprechenden Antrag an die Brucker Stadtregierung zu stellen. NÖN 12. Nov. 2008 |
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Alexander Petznek
0650/9106592
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